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| Advent und Weihnacht* | Advent a Vánoce |
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Denk ich "Advent", dann ist mein Sinn erfüllt von vielen Heimlichkeiten, und wie als Kind geb ich dem Wunsch mich hin und hole Bilder aus vergilbten Zeiten. Ein heller Türspalt nur, ein froher Blick macht reicher, bringt Verlorenes zurück. Gemächlich rinnt die Zeit, Eisblumen blühen, vertraute Klänge durch die Räume ziehen. Sag "Weihnacht" ich, wird alles weit, was mich beengte, und im Schauen beginnt eine Welt in Weiß sich aufzubauen. Die Wälder ruhen. Nur ein Rieseln stiebt leicht wie ein Hauch von den belad'nen Zweigen. Die Erde harrt und ist bereit, dem Wunder, das sich jetzt begibt, in Ehrfurcht sich und Staunen zuzuneigen. |
Řeknu-li advent, ozve se tón v nitru, hlas očekávání - jak dítě čekám, co zas přinese čas, o němž vím, že splní dávná přání. Za dveřmi svitne, pouhý okamžik a bohatší jsem, Bože, o kolik čas zpomalil se, v oknech kvete mráz, důvěrně známé vůně cítím zas. Řeknu-li Vánoce, pak vím, že všechno, co mne tísní, mine, svět změní barvy, je překryt bílým stínem nad lesy v spánku. Jen občas setřese některá větev tiše, co ji tíží. To země zmlká, poselstvím zázraku, který stane se a v pokoře a v úžasu se blíží. |
| Beerenzeit | Čas borůvek |
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Vollgeschmiertes Plappermäulchen, Flecken auch im Kleid. Pflücke noch, mein Kind, ein Weilchen! Es ist Beerenzeit. Sommer hat mit seinen Gaben reich den Tisch gedeckt, das Gesicht mit Sonnenbräune und mit Glut bedeckt. Wald mit seinen Märchenaugen sieht uns freundlich zu. Schlange auf dem warmen Steine hält die Mittagsruh. Häherfedern, Glitzersteinchen sammelst du im Schoß, und du siehst die Käfer laufen schillernd durch das Moos. Ringsherum auf schmalen Hängen Weidenröslein blüh'n. Kühle Abendwinde säuselnd durch die Föhren zieh'n. Rasch die Körbe auf den Rücken! Weit ist unser Weg nach Haus. Morgen, liebe Kinder, halten wir den Schwarzbeerkuchenschmaus. |
Pusy černě umazané, šaty samý flek. Kdo dotrhá, první vstane: je čas borůvek. Léto přebohatým darem pokrývá náš stůl. Obličej nám temným žárem slunce osmahnul. Očima pohádkovýma hledí na nás les. Hadí král na kameni má tolik času dnes. Hrst kamínků, sojčí peří chvíli v klíně nech. Hmyzí rej dech léta čeří. Hebce chladí mech. Květy v podvečerní stráni voní víc a víc. Lesy šeptnou do stmívání smolou borovic. Cesta domů s plnou nůší trvá celý věk. Zítra máme, namouduši, koláč z borůvek. |
Glaube und Heimat, 1975, č. 15-16, s. 431 |
| Großvater und Enkel | Děd a vnuk |
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Großvater! Was hat dein Haar so früh gelichtet? Wie ist dein Blick, sonst hell und klar, oft in die Ferne träumerisch gerichtet? Mein liebes Kind! Du sollst es wissen, was ich besessen und woher ich kam, und dass man ohne Zaudern und Gewissen das Allerliebste mir, die Heimat, nahm. Ich war so fest mit ihr verbunden, die ersten Laute formte dort das Kind. Was ich geliebt und was ich froh empfunden, des Fleißes Früchte nun verloren sind. Mein Kind! Nun kannst du auch verstehen, warum ich schweigend vor mich sann, und manchmal mir die Augen übergehen, weil ich die Heimat nicht vergessen kann. |
Dědečku! Pročpak jen zbělely ti vlasy? A proč tvůj pohled, jinak samý jas, do dálky, jako ve snu, bloudí asi? Mé milé dítě! Vědět mělo bys, že kdesi jinde leží naše zem a že jen z pomsty, nepříčetné zloby to nejdražší nám vzali s domovem. Jsem dosud pevně se vším doma spjat, tam jsem se učil svoje první slova, co tam jsem získal a co měl jsem rád, je ztraceno. Kdy navrátí se znova? Mé drahé dítě! Slyšíš teď a víš, proč sedávám tu s tváří zamyšlenou. I slzy někdy oči zaplaví: copak na domov se dá zapomenout? |
Glaube und Heimat, 1983, č. 8, s. 12 |
| Die Stimmen des Waldes | Hlasy lesa |
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Weich wie ferne Wasserfälle rauschen dunkle Tannenwipfel, und im tiefen Waldesschatten redet schluchzend eine Quelle. Fährt der Wind mit leichten Schwingen wie liebkosend durch die Blätter, sammeln flüsternd sich die Stimmen. Harfensaiten hell erklingen. Schwillt er an zum Orgelbrausen, formt er wütend seine Töne, die in abgeriss'nen Sätzen peitschend durch die Lüfte sausen. Zorn und Aufruhr sanft verebben. Im geheimnisvollen Lichte, rings vom Blüh'n und Duft umgeben, lausche ich dem Waldesweben. |
Jako vodopády zdáli temné vršky jedlí šumí, do hlubokých stínů lesa vzlykne pramen z nitra skály. Vítr zelenavým jasem listnatého loubí vane, probírá se jím jak harfou, hovoří v snu polohlasem. Zvolna sílí, na varhany slévá se ten sbor a hřímá, v přerývaných mocných větách šlehá vzduchem na vše strany. Pak se hněv a vzmach zas ztiší. Jako v tajuplné záři jenom vůni kolem vdechnu, lesní mír příst všude slyším. |
Böhmerwäldler Jahrbuch 1990, s. 46 |
| Regenmusik | Hraje déšť |
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Große, braune Tropfen fallen klingend auf die steilen Dächer. Winde brausen, Wasser tosen seine Hymnen singt der Regen. Alte Bäume kindlich weinen und die Pfützen lachen schallend. Alles ist erfüllt von Tönen. Erde lallt die Dankgebete. |
Velké, hnědé kapky prší zvonivě na příkré střechy. Větry šumí, vody buší pospolu v tom chóru deště. Staré stromy jako děti pláčou v smíchu lijavcově. Všechno je tak plno tónů. Země mumlá chvály díků. |
Böhmerwäldler Jahrbuch 1979, s. 69 |
| Klingende Wiesen (oder: Grillenkonzert) |
Hudba v lukách (či: Koncert cvrčků) |
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Die Funken roter Sonnenglut verhauchen in den Weizenfeldern. Getragen von den dunklen Wäldern der Abend in den Buchten ruht, und lauscht verhalten zu den Wiesen hin, die zauberhaft im Mondenschein erklingen, indes mit schattenhaften Schwingen Nachtvögel lautlos ihre Kreise ziehn. |
Paprsky rudých červánků dechnou zář do pšeničných polí a v černých lesích po okolí ukládá se kraj ke spánku, naslouchá ještě, jak to všude na lukách kouzelně doznívá, než při měsíci zvedne se nad zem v bledém stínu spící rej tichých křídel nočních ptáků v tmách. |
Böhmerwäldler Jahrbuch 1999, s. 122 |
| Amsel im Frühling | Kos na jaře |
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Amsel im Weichselbaum schickt in den grauen Traum Lockruf der Frühe. Singt ohne Notenblatt Töne, von Wohlauf satt, Lied ohne Mühe. Sehnsucht, noch ungestillt, rein aus der Tiefe quillt, schwingt in der Stille, schwingt über Zeit und Raum. Amsel im Flötenbaum. Herz in der Fülle. |
Sedí kos na višni, snad se mi ten zpěv sní, neomrzí se. Bez osnovy a not mi právě přišla vhod ta prostá píseň. To touha, jen pár strof, zhloubi a beze slov vytryskne prudce, mimo prostor a čas pták učí zpívat nás z plného srdce. |
Hoam!, 1969, č. 4, 2. str. obálky |
| Die Linden | Lípy |
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Lindenbeschatteten Weg bin ich oft gegangen, wenn die Grasmücken oben in der Wipfeln sangen. In den Blüten schwelgten die Bienen, und ihr Chor klang wie fernes Glockensummen ans lauschende Ohr. Die Heiligen auf dem Kirchentor lächelten, und ein heller Schein fiel auf die altersgrauen Gewänder herein. Im Turmgestühl tickte dumpf pochend die Uhr, verkündend die Zeit auf der Ewigkeit Spur. Dann blieb sie stehen in unseliger Stunde, und von den blühenden Linden gibt niemand mehr Kunde. |
Lípy stínily cestu, po níž jsem často šla, pěnice nahoře zpívat v korunách slyšela. Ve květech bzučívaly včely v té aleji jako vzdálené zvony, než ze vsí doznějí. Svatí tam nad kostelní branou se usmívali celý den, prastarou blízkostí byl vzduch kolem prosycen. V soustrojí věžních hodin odbíjel temně čas, jako by věčnost sama nechala stopu v nás. A pak se zastavily v hodině vyhnanství - jsme pryč, a co se stalo s lipami - kdopak ví? |
Hoam!, 1969, č. 7, 2. str. obálky |
| November | Listopad |
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Im Nebel ertrinken Wärme und Licht. November zeigt uns Sein wahres Gesicht. Verwaschener Blätter lautloser Fall. An allen Wegen Vergehn und Verfall. Die Kerzen verflackern auf Gräberreihn. Es darf doch kein Abschied für immer sein. Am grauen Himmel, blass noch und fern, durch Nacht und Nebel scheint uns ein Stern. |
Teplo a světlo do mlh šly spat. To je tvář pravá, co má listopad. Rej suchých listů vidím se snést k zemi, kde tlejí v úvozech cest. A plápol svící a hrobů řad. Což je nám loučit se napořád? Blíží se nebem jak mimo čas mlhou a nocí k nám hvězdný jas. |
Böhmerwäldler Jahrbuch 1984, s. 130 |
| Doch drüben... | Na druhé straně |
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In die Goldbronze des Himmels getaucht die welligen Rücken von Rachel und Lusen. In graublauen Dunst gehüllt wallen die Wälder herab ins friedliche Tal. Doch drüben auf der anderen Seite, stumm und wehrlos, die leidende Heimat. |
Ve zlatě a v bronzu nebe se stápí vlnivé hřbety. Roklan i Luzný. V modravém hávu mlh splývají hvozdy s mírem údolí. Ale tam na druhé straně hranic mlčí a trpí bezbranný domov. |
Hoam!, 1971, č. 11, s. 340 |
| Du kannst nicht vergessen... | Nemůžeš zapomenout... |
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Du kannst nicht vergessen, was Gott in Deine Seele gelegt hat: Das Bild Deiner angestammten Heimat. Es hat sich Dir tief eingeprägt mit unauslöschlichen Zügen. Viele Gegenden hast Du gesehen; doch dünkt Dir, dass dort, wo Du daheim warst, der Himmel heit'rer über Dir blaute, die Wälder dunkler und schöner rauschten und lieblicher die Buchen von den Hängen herabglänzten. - Es kommt daher, weil Du Dich eins wusstest mit diesen Dingen, und sie Dir vertraut waren von Kindheit an. Du darfst nicht vergessen, dass der Begriff "Heimat" noch immer Dein bester Besitz ist, den mannicht ohne Schaden veräußern kann, und dass selten ein Wort diesen Zauber, diese Wärme ausströmt, wie - Heimat. Unermessliche Schätzeempfingst Du von ihr. Sie ist die Wurzel Deines Daseins, Stätte des jubelnden Glücks, der Arbeit und ernsten Besinnung. Mit Geborgenheit umgab sie Dich und die Deinen, und schon ihre Nähe atmete Frieden. Wie eine Mutter nahm sie Dich bei der Hand. und lehrte Dich, von der kleineren Welt aus die größere zu erkennen. Aus ihren Quellen hast Du getrunken, mit ihrer Kraft hat sie Dich genährt. So wurdest Du ein Teil von ihrem Wesen, das immer noch, wenn auch unsichtbar, neben Dir waltet; denn hart schlägt oft der Hammer der Zeit zu und Du brauchst einen Halt, eine Tröstung. |
Nemůžeš zapomenout, co Bůh vložil do Tvé duše: podobu domova, svěřeného Ti v dědictví. Hluboce je v Tebe vštípen nevyhladitelnými znaky. Mnoho krajin jsi viděl, ale připadá Ti, že tam, kdes byl doma, se nebe modralo hlouběji, lesy šuměly temněji a krásněji a líbezněji se třpytilo listí na větvích buků. - Je to proto, žes jednou viděl to všechno, že je Ti to důvěrně blízké od samého dětství. Nesmíš zapomenout, že sám pojem "domov" je ještě stále tím nejcennějším, co máš, že se ho nelze zbýt beze škod a že jen vzácně nějaké slovo vyzařuje tolikeré kouzlo, tolikerou vroucnost jako právě slovo domov. Nezměrné poklady od něho získals. Je kořenem Tvého bytí, místem hlubokého štěstí, práce i vážného zamyšlení. Bezpečím obklopoval Tebe i Tvé nejdražší a už jeho blízkost dýchala pokojem. Jako by Tvá matka vzala Tě za ruku a učila Tě, jak z toho světa v malém poznávat ten vždy větší a větší. To z pramenů domova ses napil navždycky, to jeho síla Tě provázela životem. Stal ses součástí jeho bytí, které ještě stále, byť i neviděno, řídí Tvé kroky; neboť tvrdě udeří mnohdy kladivo času a Ty potřebuješ zastavení a útěchu. |
Glaube und Heimat, 1963, s. 699 |
| Das unvergessene Land | Nezapomenutelná zem |
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Wäre mir nichts geblieben, uns in der Welt hat Bestand Dich möchte ich immer lieben, du unvergessenes Land. Und wollte der Mund dich preisen in überquellender Lust mit Lobes- und Dankesweisen: Sie fänden nicht Raum in der Brust. Könnte mit flammenden Zeichen ich malen ein Bild von dir: Die Farben würden nicht reichen, so leuchtend stehst du vor mir. |
Byť v rukou nezůstalo nic z toho, čím byla všem, k lásce to není málo: nezapomenu tu zem. Byť i chválila ji ústa všeckou výmluvnostísvou, v srdci po ní jizva vzrůstá, prázdno leží mi na prsou. Ohnivými znameními její tvář tajemnou chci stvořit: zář nestačí mi, v níž stojíš tu přede mnou. |
Hoam!, 1969, č. 11, 2. str. obálky |
| Herbst | Podzim |
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Nie vergess ich die heimatlichen Herbste. Lange Leitern lehnten an den Obstbäumen und die Körbe quollen über von den Früchten. Dahlienhäupter und Astern funkelten im goldenen Licht Die Stuben erfüllten der Duft von Essenzen und Kräutern und das Pflaumenmus brodelte auf den Herden Der Honig war längst geborgen und schwer wuchtete der Wohlstand auf den Tennen. Doch die Tage des Glücks waren gezählt. Herb wie die Schlehen schmeckte der Abschied, wenn wir wie die Zugvögel zurückschwirrten in die Städte im Herzen die Sehnsucht tragend nach den heimatlichen Herbsten. |
Nikdy nezapomenu na podzimy tam doma. Dlouhé žebříky stály opřeny o koruny ovocných stromů a košíky přetékaly plody. Jiřiny a astry se třpytily ve zlatavé podzimní záři. Světnici naplňovaly vůně trestí a bylin a švestková povidla bublala v hrnci na kamnech. Med byl dávno stočen a dobrá úroda těžce ležela na mlatech. Dny štěstí však byly sečteny. Trpce jako trnky chutnalo loučení, když jsme jako tažní ptáci hejny zavířili nazpátek do měst, v srdcích nesouce touhu po podzimech tam doma. |
Glaube und Heimat, 1971, s. 856 |
| Blick über die Grenze | Pohled přes hranice |
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Es spricht der Wald zur Wiese: "Wohin verschwand dein Grün, das frisch und blumenreich erfreute Herz und Sinn? Nun gibt es steppengleich. Warum verstummte jäh der Schnitter Frohgesang? Wohin vertrug der Wind der Glocken hellen Klang? Tat sich der Erde auf? Verschlang in wilder Wut sie Dörfer, Haus und Hof, der Menschen liebstes Gut? Wie blühte einst das Land. Nun liegt es brach und stumm, und ich kann fragen nur: Warum?" |
Tak hovoří les k louce: "Zelená na úbočích, květnatá, věčně svěží těšilas lidské oči. Teď žlutá step tu leží. Proč náhle umlkl zpěv ženců za rosy? Proč večer hlasy zvonů sem vítr nenosí? Otevřela se země? A v běsu pohltila sad, domy, pole, ves, která všem byla milá? Jak hřál kdysi ten kraj. Lady leží tak sám teď, kdy nebes svým: 'Proč?' se ptám." |
| Vergänglichkeit | Pomíjivost |
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Jugend flieht wie im Traum Mitte des Lebens beginnt. Merkst du im Wandel kaum, wie rasch die Zeit verrinnt. Schenkt uns zu reichem Lohn Erde ihr Blütenkleid, reifen im stillen schon Früchte der Ewigkeit. Lichter im Abendschein, reiner Zusammenklang, stimmt auch die Seele ein in den Abschiedsang. |
Mládí přejde jak sen. Střed života tě mine. Jen mžik jsi opojen: všecko tak rychle plyne. Kolem však leží zem s nádherně pestrým šatem, s mlčícím úsměvem ve zrání vrchovatém. I světla večera čistě se s duší shodnou. to z ní pak vyvěrá zpěv na rozchodnou. |
Hoam!, 1986, č. 7, 2. str. obálky |
| Heimatdorf (Rothenbaum) | Rodná ves (Červené Dřevo) |
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Wie friedlich eingebettet lagst du im Wiesengrün! Die altvertraute bilder an mir vorüberziehn. Ist auch nichts mehr geblieben vom heimatlichen Dach, von Turm und heilger Stätte, so klingt im Herzen nach ein Lied, so oft gesungen hinüber trägts der Wind, weil immer noch in Treue wir deine Kinder sind. |
Jak obraz plný míru leželas v klíně luk. Vzpomínka bez ustání jde se mnou, dávný zvuk. Nic z tebe nezůstalo. O kouzlu rodných střech, vlídné kostelní báni teď srdce mluvit nech a píseň, jak ty blízkou, vítr ji nese dál - jsme tvoje věrné děti, každý z nás, kdo tě znal. |
Glaube und Heimat, 19 81, č. 3, s. 4 |
| Der alte Nussbaum | Starý ořešák |
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Die Jahre gruben mit tiefen Lettern sich in die Stämme des Gartens ein. Zart wühlte der Wind in den Nussbaumblättern. Lädst du mich, Baum, zum Rasten ein? In deiner verwirrenden, grünen Fülle das Licht wie in matten Fenstern glomm. Doch von der sommerlich-heiteren Stille trug uns hinweg ein reißender Strom. Machmal seh'n wir im Traume wieder deines herrlichen Wuchses Pracht. Verstehen wir noch die alten Lieder, die uns dein Rauschen so nahe gebracht! |
Roky se vryly do starého kmene zbrázděného jak jádro ořechu. Pod loubí listů v sadu rozvoněném vánkem zvávals mne často k oddechu. V tom opojném a zelenavém stínu jak v skle se lomil každý paprsek. Slunce mne v okamžicích letních splínů neslo v tom tichu jako v proudu řek. Po letech ještě tvá koruna šumí - nádherně, avšak už jenom v mých snech. Možná té staré písni porozumím, jen mi ji ještě jednou zaznít nech! |
Hoam!, 1972, č. 8, 2. str. obálky |
| Fliederzeit | Šeříkový čas |
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Barock prangt der Flieder. Pausbäckig umwirbt ihn der Wind. Pflücke dir schnell einen Strauß, verbirg darin dein Gesicht! Verschwendung sind Hülle und Duft. Der Abend schon schüttelt die Blüten wie einen Sternenregen aus. |
Barokově se košatí šeřík. Buclatě ovívá ho vítr. Otrhej spěšně náruč květů a ponoř do nich svou tvář! Až k omámení tě zahalí svou vůní. Večer už setřese tu nádheru jako hvězdný déšť. |
Böhmerwäldler Jahrbuch 1985, s. 77 |
| Glückliche Sommer | Šťastné léto |
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Klare Bäche kühlen den Wäldersaum. Kinder klauben Kieselsteine Und staunen den Forellen nach. Vor der bösen Wasserjungfer Die gläsern vorbeisurrt, Fliehn sie in den Erdbeerschlag. Der Mund wird zum Krüglein, Der Schmielenhalm Zur leuchtenden Korallenkette. Mit nackten Füßen Die warme Erde zu spüren Und das Schmeicheln des Mooses Der weichen Melodie des Tanns zu lauschen Und sich in Körbe Voll Duft zu werfen - Gab es glücklichere Sommer? |
Kraj lesa chladí třpyty potoků. Děti v nich loví oblázky a užasle hledí na rej pstruhů. Skleněná vážka se mihla střelhbitě kolem a zahnala je až do jahodiní. Ústa jsou náhle jako džbánek, stébla trávy jak náhrdelníky plné rudých korálků. Bosýma nohama laskat vyhřátou zemi a přítulnou měkkost mechů, naslouchat šumění v korunách jedlí, padnout naznak do voňavé fůry sena - může být co šťastnější než právě tohle léto? |
Des Waldes Widerhall, s. 41 |
| In meiner Heimat | Tam u nás doma |
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In meiner Heimat blüh'n die Schlüsselblumen gelbleuchtend auf den Wiesen schon; im Frühlingsglanze sich die Anemonen wiegen und in den Lüften schwingt ein feiner Ton. Vom nahenWald die Amsel rufen, aus braunem Acker steigt die Lerche auf. Verträumt die Quellen wieder rauschen, es nimmt der Bach geschäftig seinen Lauf. Und meine Sehnsucht wandert weiter, wo sanft die Bergeskette blaut, im leichten Wind die weißen Wolken ziehen, vom steilenHang die Tanne niederschaut. In meiner Heimat klingen keine Osterglocken. Die wilde Biene nur, die heimwärts zieht, mit Goldstaub überdeckt die Flügelränder, summt frohbewegt ein Dankeslied. |
Tam u nás doma petrklíče mají už kvést a zlatě svítit z luk a sasanky se v jarním jasu kolébají. Jako by z nebe sprchal sladký zvuk, zpívá kos z lesa kousek opodál a skřivánčí zpěv stoupá z polí všech. Kdekterý pramen do zpěvu se dal, potoku náhle sotva stačí břeh. To moje touha slyší každý šum lesa i modrou ozvěnu těch hor, vidí jedle se tyčit k oblakům ze skal jak tichý, mlčelivý vzdor. Velikonoční zvony nezní u nás doma. Divoká včela stejně tuší cíl: ve zlatém prachu, štěstím nevidomá, v rojích se vrací, kam Bůh poručil. |
Glaube und Heimat, 1996, č. 5, s. 13 |
| Stiller Winkel | Tichý kout |
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Fuchsien nicken wie versonnen über hölzernen Geländer. Um die schmalen Giebel tanzen Sonnenkringel, Sonnenbänder. Steile Treppen tief im Schatten und zerbröckelndes Gemäuer. Hell in einer Gartenecke loht des roten Mohnes Feuer. |
Fuchsie jak omámené z oken záplavou se šíří. Věchet slunce, žhavý věnec tančí z štítu po vikýři. Před schody zeď v temném stínu s omítkou spíš oprýskanou skrývá se v divokém vínu. Rudé máky pod ním planou. |
Hoam!, 1972, č. 6, 2. str. obálky |
| Ein Traumgesicht | Tvář snu |
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Im Traum ging ich durch alte Gassen, die fremd geworden und verlassen. Mein Schritt gab keinen Ton. Die Häuser waren streng verschlossen und vor den Türen lag verdrossen die feuchte Frühe schon. Ich spürte Schmerz und Seligkeiten und wie ein zaghaft fernes Läuten an mir vorüberweh'n. Versunk'ne Bilder kehrten wieder. der Brunnen rauschte seine Lieder, als wäre nichts gescheh'n. |
V snu jdu starými ulicemi, jsou cizí, i můj krok je němý a nikdo není tu. Domy jsou pevně uzamčeny a ani rodné čtyři stěny mne nezvou v úsvitu. Cítím jen stesk po dávném ráji, daleké zvuky doznívají, slyším je pramálo. Obrazy mne však v duši tísní jak šum studny v té staré písni: což se nic nestalo? |
Glaube und Heimat, 1976, č. 17, s. 541 |
| Dörfliches Jahr | Vesnický rok |
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Von Schlüsselblumen wogten die Wiesen gelb, grüne Hecken wanden ums Dorf einen Kranz. Durch die Felder brauste und sang der Wind, der Sommer schwelgte in Duft und Glanz. Im Herbst fingen die Wälder zu brennen an, in Grase rollten die Äpfel wie Gold. Übers weiße Land, durch stiebenden Schneedahn, fuhr nächtens im Schlitten das Christkind hold. |
Petrklíči jsou louky posety, stromy věnčí ves na zelených humnech, poli jde vítr v píseň zakletý, když léto vzdechne v opojení šumném. Planoucí nádherou pak jeseň zahoří a v trávě kutálí se jablka až sladko, než sníh zem zahalí a bílým pohořím vezou k nám sáně nocí malé Jezulátko. |
Hoam!, 1980, č. 10, 2. str. obálky |
Výlet na Jezvinec
Glaube und Heimat, 1954, s. 269
| Erinnerung an die Heimatkirche | Vzpomínka na kostel v rodné vsi |
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Dome sah ich, ehrwürdigen Alters, Türme der Erdenschwere entflieh'n. Stätte frommen Gebets und des Psalters, Rosetten im heiligen Dunkel erblüh'n. Kathedralen; aus offenen Türen schimmernden Marmors und Kerzen Pracht. Kreisende Sonnen im Raume irren Adel und Prunk Madonnen zieren, aus Engelsaugen Verzückung lacht. Heimatkirche! Aus dörflicher Stille wächst mir empor dein vertrautes Bild, im alten Glanze und unverhüllt. Was fest verankert durch Mahnung und Wort, der festlichen Tage Segensfülle, lebt in der Seele schwingend noch fort. |
Viděla jsem staré katedrály, věžemi mířící k nebi až. V modlitbách, zbožných žalmech tu stály, rozety v tmě kvetly, svatá stráž dómů; z jejich otevřených dveří mramoru a svící blyskl třpyt, jak by slunce bloudila tam v šeři, s krásou Madon snažila se měřit, jež i anděla zná uchvátit. Kosteli náš zato! Ticha tvého roste obraz zase v nitru mém, v staré slávě, přístupné nám všem. V Slově kotví, sotva co je zruší, plnost sváteční zas stoupá z něho, vznáší se a trvá dosud v duši. |
Glaube und Heimat, 1968, s. 852 |
| Wolfgang Baumroth | Wolfgang Baumroth |
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Er ging von uns. Sein helles Licht erlosch. indes ein Maienmorgen glänzte auf den Fluren. Auf violetten Priesterkleide ruhten die Hände, die so oft und gern gesegnet und hielten, liebend noch, das bitt're Kreuz umklammert, um das verklärend sich die weißen Tulpen schmiegten. Des Leidens Zug, des Mundes herbe Falten, sie hatten nun der Tod mit milder Hand geglättet. Und heil'ge Stille lag im Raum. Es war als schwebten Blüten, Früchte, schwellend rot, hernieder v barvách kypivých, und legten sich als Kranz um seine bleiche Stirne. Was irdisch war an ihm, zerbrach. Der Geist jedoch, der schöpferische, nimmermüde, schwangt sich empor zu jenen lichten Höhen, wo er erstrahlt im unsichtbaren, ew'gen Glanz. Von dorther wirkt er segnend, gibt von seinem Reichtum, so wie die Mutter Erde sich verschenkt und stets erneuert; denn auch das Werk des Dichters kann nicht sterben. So fúget euch zusammen, ihr Gestalten - er gab euch Leben und den Duft der Seele, das Kleid der Wahrheit und des edlen Sinnes - zum festen Ring, der unzerstörbar ist, und ehrt den Priester und den treuen Sohn der Heimat! |
Odešel od nás. Zhasl jako světlo, zatímco květen ještě svítil v jitřních lukách. Na fialovém kněžském šatě leží ty ruce, co tak rády žehnávaly, sepjaty s láskou pevně drží hořký Kristův kříž. Kolem se v jasu kloní bílé tulipány. Rys bolesti a trpkost kdesi na rtech smrt sňala, navždy uhladila vlídnou rukou. A svatý klid se rozlehl. To jak se kolem toho čela snesly květy, plody zemské, v barvách kypivých, a věncem bledost smrti oživily. Co na něm časné bylo, zhaslo. Duch ale, plný neúnavné tvůrčí síly, ten vzletěl vzhůru k světlým výšinám, kde navěky si podrží svůj ryzí jas. A šíří požehnání, bohatě rozdává z toho, co dala mu země, nevyčerpatelná, nesmrtelná jak básníkovo dílo. Až semknou se postavy, jimž dal život, jimž vdechl duši, oděl šatem pravdy, a všechnu svoji ušlechtilost svěřil, budou jak kruh, prsten nezcizitelný, který ctí kněze, věrného syna své vlasti. |
Glaube und Heimat, 1956, č. 1, s. 17 |
| Winterabend | Zimní večer |
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Pelzvermummte Gestalten, schneeüberwehtes Tor. Aus den Häusern, den alten, steigt silberner Rauch empor. Spuren, tief eingesunken in das flaumige Weiß. Schatten taumeln wie trunken über das glitzerne Gleis. Was in den Dämmerstunden des Winters uns still bewegt, sich auf Trauer und Wunden so mild wie Balsam legt. |
Postavy zachumlané a vrata v závějích. Nad starým domem stane dým stříbrný jak sníh. A stopy zapadají jak v peří, samá běl. A stíny tiše tají, ve třpytu jak bys šel. Zima v tom svitném šeru rej vloček ve výši, smutek a nedůvěru jak balzám utiší. |
Des Waldes Widerhall, s. 42 |
| Zerstörte Heimat | Zničený domov |
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Ihre Herdfeuer längst erloschen sind, ihren Namen weiß nur mehr der Wind. Was wir geliebt und erwerben haben, liegt unter Schutt und Asche begraben. Die Wildnis streckt ihre Arme aus und kriecht aus dem dunklen Wald heraus. Will alles gierig umschlingen, das Werk der Zerstörung vollbringen. Der Wanderer voll Schrecken flieht und eilends wieder des Weges zieht ohne sich umzuschauen. Denn hinter ihm wohnt das Grauen. |
Krb domova je dávno uhašen, jen vítr zná teď echa jeho jmen. Co milovali jsme a pěstit uměli, leží v troskách a mrtvo v popeli. Divočina se roztahuje dnes, kde domov byl, tmí se teď už jen les. Chce obklíčit snad jako v divém chtíči a zahladit, co není, zdá se, ničí. Poutník tu cítí něco jako strach a spěchá dál cestou v těch pustinách aniž by odvážil se ohlédnout, neboť jen zkáza obývá ten kout. |
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