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| Es seind der Feinde viel... | Co jen je nepřátel... |
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Es seind der Feinde viel, mich Schwachen zu bestreiten, Ich bin ihr Zweck und Ziel, gesetzt zu allen Seiten. Drum, Gott, auf Dich verlass ich mich, Du bist mein Schutz, dem Feind zum Trutz mein Hilf zu allen Zeiten. Auf Dich forthin allein, will ich, o Gott, fest bauen. Und wenn der Feind viel sein, auf Deine Stärk vertrauen. Beständig mich, verlass auf Dich auf Deinen Schutz dem Feind zum Trutz jetzt und zu allen Zeiten. Amen. |
Co jen je nepřátel, aby mi uškodili: jsem šípům jejich střel vystaven v každé chvíli. Boha kromě není pro mě pomoc ni vzor, zlu na odpor On provždy nechť mne sílí. Vždyť já sám nemám sil, a Tys jak pevný kámen. Byť voj proti mně byl, jsem v moci Božích ramen. Jeho kromě není pro mě pomoc ni vzor, zlu na odpor dál, Pane, kéž mne sílíš. Amen. |
1720 | |
Behüt Gott Böhmerwald (obal gramofonové desky) |
| Reine Hände | Čisté ruce |
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Ehrenlose taugen nicht zu den Ämtern ins Gericht, wo man Gut und Ehre schützet, wo man wider Laster blitzet. Es verbleibt kein Ehrenschein in dem Garten der Gemein, wo der Bock ist Gärtner worden, da ist Blüh und Frucht verdorben. |
Bezectný ať vyhne se místu v soudní noblese, kde dobro své zastání má, proti zvůli kde se hřímá. Neměl by být v úřadě jak v obecní zahradě nikdy kozel zahradníkem, jinak všechno zdupe mžikem. |
| Der Hessenbrunn | Hesenský pramen |
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Am linken Moldau-Ufer, gegenüber dem Schwalbenhof, Wo Felsenwände steigen zum Eichberg steil und schroff, Sind tiefe, dunkle Höhlen, des alten Bergbaus Spur, Mit einem Born, man nennet den Hessenbrunn ihn nur. Im dreißigjahr'gen Kriege, der Böhmen auch durchtobt Mit allen seinen Schrecken, mit Herzensangst und Not, Der blühende Gefilde und schönes Ackerland In Wüsten umgewandelt und Dorf und Stadt verbrannt. Da zog auch gegen Krummau ein grimmer Feind heran, Es war ein Trupp von Hessen, wohl viele hundert Mann. Nun zog die wack're Gilde des Schützenkorps hinaus, Um ihre Stadt zu schirmen, zu schützen Hof und Haus. Doch als gewahr sie wurden, wie zahlreich hier der Feind Und wie mit tapf'rem Sinne getreulich auch vereint, Sie nimmer trotzen können, da sank von selbst ihr Mut, Denn unnütz musste fließen im Kampfe nur ihr Blut. Da riefen sie voll Demut die Gottesmutter an, Die manchem Leidbedrängten noch Hilfe bringen kann. Und während sie noch flehten, da schwand das dunkle Blau Hoch über ihren Häuptern, der Himmel wurde grau. Es ballten sich die Wolken, bald jagte sie der Wind, Dann zog ein Ungewitter von fern herauf geschwind; Jetzt zucken grelle Blitze, es rollt der Donner schwer, Die Finsternis steigt nieder, als ob es Nacht schon wär'. Nun unheimliche Stille, ein Schweigen wie im Grab Und plötzlich stürzet prasselnd ein Regenstrom herab, Die Straße überflutend, wie Wiesen, Feld und Flur, Ein schaurig schönes Schauspiel der grollenden Natur. Wie feur'ge Schlangen zucken die Blitze in den Höh'n Und durch die Lüfte zieht es wie Aechzen und Gestöhn'. Der Donner kracht und rollet, es folget Schlag auf Schlag, Die Erde bebt und zittert, als wär 's der jüngste Tag. Die überraschten Hessen auf abgeschloss'nem Weg Von wo zu keinem Obdach sie führte Pfad noch Steg, Durchnässt vom Regennusse,vor Schrecken bleich und stumm, Sie flohen in die Höhlen und kamen alle um. Das ausgetret'ne Wasser der Moldau drang dort ein, Es musste dies, so sagt man, des Himmels Strafe sein. Die Hessen all' ertranken, d'rum nennt der Volksmund nun Die tiefe, dunkle Höhle noch immer "Hessenbrunn". |
Proti Vlaštovičníku, kde levý Vltavy je břeh, na srázech vrchu Dubík ve skalních kamenech hluboké, temné štoly zejí po dolování s pramenem lidmi zvaným Hesenský v strmé stráni. Třicetileté vojny když běs šel po Čechách, tu šířil nouzi všude a nesl děs a strach, kvetoucí nivy i obdělanou zemi měnil v poušť s jejími městy a vesnicemi. I proti Krumlovu táh' krutý nepřítel, Hesenských zástup sta mužů sem spěl. Proto nim pak sbor střelců odvážných z Krumlova bral se své město bránit a statky domova. Když uviděli ale, jak početný je sok, jak pevně stojí vespol, jak věrně drží krok, marný že byl by vzdor, pochopil každý z nich, krev že by ronit musil až do sil posledních. Nebeskou Matku pak volali o pomoc v nejvyšší nouzi své a hle! – jako by noc se snesla náhle z nebe rovnou jim nad hlavou a modř se proměnila ve stěnu šedavou. Hromadila se mračna a vítr z nich se hnal, bouře se objevila, sem přinesla ji dál, blesky šlehaly prudce a ztěžka duněl hrom, den dohasl s ním zcela, jak zatmělo se vtom. Bez hlesu bylo v mžiku, mlčení v hrobě spíš, než nato hustý liják se rozešuměl v tiš, zaplavil cestu, luka i lány kolkolem, děsivě krásný pohled na dunějící zem. Jako ohniví hadi se svíjí ve výši za bleskem blesk, jasně se uslyší sténání, vzdechy, rachot, nelze mu uniknout, země se chví, jak šla by snad na poslední soud. Hesenským odříznuta i možnost ustoupit, k přístřeší záchrannému po stezce jaké jít, lijavcem prosáklí a hrůzou oněmělí do děr ve skalách prchli. Zanikl voj ten celý. Do těch štol totiž za ním proud řeky vystoupil a zahubil ty muže; že Boží trest to byl, vypráví se až podnes. Jedněmi ústy s tím ten pramen z jeskyní i zve se Hesenským. |
Unsere Heimat : Die Stadt Krummau an der Moldau im Böhmerwald (1992), s. 112-113 |
| Der Kreuzberg | Křížová hora |
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Mein Freund, verziehe nicht, verlass die Tibursauen und das Tal Äsulens, so lieblich anzuschauen. Weich' den Geschäften ab, entzeuch' dich was der Stadt und komm auf diesen Berg, den Gott geordnet hat. Es ist ein einsam Ort und kein verödte Wüsten, auf welche Eulen nicht noch stille Vögel nisten: es ist der Ceres Land, ein' ganz fruchtbare Höh', Korn, Bühel, Berg und Tal und grünes Feld beseh'. Es ist der Seele Lust, Erquickung der Gedanken, die in den Himmel gehn, umschreiten alle Schranken. Und wenn man siehet an das schön gelegne Land, wird zu dem Himmel nur das Herze mehr gewandt. Es ist das Ort, wo man die Fürstenbug besiehet und wie der Moldaustrom als eine Schlange fliehet durch unsre Krummaustadt, die durch viel hundert Jahr der Prinzen Rosenbergs erwählte Wohnung war. Hier kann ein liebend Herz wie auch verzagte Sinnen schöpfen lebhaften Trost und reifen Mut gewinnen! |
Příteli, neváhej, opusť Tiburské nivy, údolí Azulenské, ten kraj tak přívětivý. Odlož své obchody, odlož i městský šat a přijď na tento vrch, jemuž sám Bůh dal řád. To místo tiché je a přece ne snad poušť, ne sovy hnízdí tu, pěvců však o to houšť, zem Cereřina, rajský kout na pohled, pod sebou údolí, kam každý zrak by slét. Je duši rozkoší, myšlenkám povzbuzení k cestě tam k nebi až, kde hranic slasti není. A když tak patříš na tu zem u nohou, o to se srdce pojí víc s vysokou oblohou. Hned odtud naproti knížecí hrad ti kyne a pod ním Vltava jak lesklý had se vine tím naším Krumlovem, který snad beze změny přetrval čas, skvost pánů z Růže vyvolený. Zde můžeš nejen smysly, i srdcem milujícím načerpat útěchy i síly a svůj dík za to říci! |
1710 | |
Hoam!, 1972, č. 1, s. 9 |
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