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| Die Wichter | Bludičky |
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In stiller, verschwiegener Maienmondnacht wenn silbern die himmlischen Lichter erglänzen, da sammeln mit Fleiß und Bedacht die weisen Jungfrauen, die Wichter, die heilsamen Kräutlein im raunenden Wald. Sie Lauschen, wenn einsam ein Vogelruf hallt, und deuten mit sinnendem Blicke das Krächzen des Raben und Gellen der Weih', der Eule unheimlichen, schaurigen Schrei, ergründend der Menschen Geschick. Doch wehe dem Kecken, durchbricht er den Bann, geboten vom göttlichen Meister, es trifft den verwegenen, frevelnden Mann der Zorn der beleidigten Geister. Sie locken mit tückischem Irrlicht den Tor hinaus in das Freie zum sumpfigen Moor, ins schlammige Grab und sein Grauen und fassen die Hände und schließen den Kranz und tanzen vor Freud' eine fröhlichen Tanz im wallenden Nebel der Auen. |
Za tiché, měsíčné noci, bez hlesu když nebi nadejde chvíle stříbrná, započnou v šepotu lesů moudré panny, bludičky bílé, byliny sbírat, co síly jim stačí. Rozumějí, když zazní hlas ptačí, co bude, jak věštil to dosud skřehot havranů i luňáčí hvizd, soví houkání ze tmy kmenů a hnízd, co určují člověčí osud. Běda smělci, co kouzlo chce zlomit, jež mistruje úradek Boží, zvrhlé rouhání rozvichří stromy, jak mžikem hněv duchů se zmnoží. Světýlka vábivá uvidí plát ten, co k nim spěje do hlubokých blat, kde hrůzný hrob beze dna čeká Ve kruh ruce panen potom sepnou se vráz, věnec stínů jen víří rejem zas a zas nivou, kde mlha je měkká. |
Budweiser Zeitung, 1922, č. 33, s. 3 |
| Mein Höritz | Mé Hořice na Šumavě |
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Viel Örtchen mir gefallen, die schön und schätzenswert doch eines nur von allen mir reinstes Glück gewährt: Mein Höritz. Umhegt von grünen Gärten, umwallt von Berg und Bühl, ein Paradies auf Erden das Fleckchen friedenstill: Mein Höritz. Da lebt in Zucht und Ehren ein Völklein, schlicht und gut, das weiß sich wohl zu wehren und hält in treuer Hut: Mein Höritz. Drum lob' ich mir das Örtchen, so schmuck und voller Ruh', und rufe ihm die Wörtchen der tiefsten Liebe zu: Mein Höritz! |
Mnoho míst líbí se mi a nádherně je tam, jediné mezi všemi hluboko v srdci mám: své Hořice. Háji a zahradami je můj ráj obklopen, co země podala mi, mír vrchů, tichý sen: mé Hořice. Pobývá na těch stráních dávný a starý řád, lidé té obce chrání to, co i já mám rád: své Hořice. Chválit chci zas a znova, čím obdařila nás, už krásou toho slova mi vždycky jihne hlas: Mé Hořice! |
Sudetendeutsche Heimatgaue - Höritz im Böhmerwalde, s. 3 |
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